08.08.2017

„Tourismus ist Leitökonomie des 21. Jahrhunderts“

Oberaulaer Thesen heben Bedeutung des Tourismus als Wirtschafts- und Standortfaktor hervor

(Wiesbaden) Am 16. August 2017 präsentieren der Hessische Tourismusverband e.V.  und der Tourismus- und Heilbäderverband Rheinland-Pfalz e.V in Wiesbaden die Oberaulaer Thesen zur Bedeutung des Tourismus in den beiden Bundesländern. Sie sind verbunden mit umfassenden Forderungen gegenüber der Landespolitik und anderen Akteuren, zur Sicherstellung einer positiven Entwicklung im Tourismus.

1.         Tourismus ist Leitökonomie des 21. Jahrhunderts in Deutschland


2.         Tourismus ist wichtiger Wirtschaftsfaktor für Hessen und Rheinland-Pfalz


3.         Tourismus ist harter Standortfaktor für Hessen und Rheinland-Pfalz


4.         Tourismus ist Jobmotor für nicht exportierbare Arbeitsplätze in Hessen und Rheinland-Pfalz

„Allein in Rheinland-Pfalz hat der Tourismus im Jahr 2015 einen Bruttoumsatz in Höhe von 7,2 Mrd. Euro erwirtschaftet“, führt der Vorsitzende des Tourismus- und Heilbäderverbandes Rheinland-Pfalz e.V., Werner Klöckner aus. In Hessen seien es sogar 12,6 Mrd. Euro. „Damit verbunden ist eine hohe Zahl an Arbeitsplätzen, die nicht in andere Bundesländer oder ins Ausland verlagert werden können. In Rheinland-Pfalz entstehen allein durch den Tourismus rund 150.000 Arbeitsplätze, in Hessen rund 200.000“.

„Die Oberaulaer Thesen stellen die Bedeutung des Tourismus als Querschnittsbranche heraus – auch die politischen Akteure auf der Landesebene sowie die Entscheidungsträger in Landkreisen, Städten und Gemeinden müssen der Tourismusbranche endlich den entsprechend hohen Stellenwert einräumen“ ergänzt Manfred Michel, Vorsitzender des Hessischen Tourismusverbandes e.V.

Dazu gehören insbesondere die Schaffung nachhaltiger Finanzierungsstrukturen durch die Länder und Kommunen, um die Tourismusarbeit auch zukünftig zu sichern. Eine wichtige Maßnahme ist dabei die zukünftige Einstufung des Tourismus als kommunale Pflichtaufgabe im Rahmen der Daseinsvorsorge beider Länder und eine entsprechende Berücksichtigung im kommunalen Finanzausgleich. Zum Abbau bürokratischer Hindernisse ist zudem die Bündelung der Tourismusaufgaben in den jeweiligen Landesregierungen erforderlich, um eindeutige Zuständigkeiten an einer Stelle zu schaffen.

Mit der Umsetzung des Tourismuspolitischen Handlungsrahmen Hessen 2015 und der Einrichtung einer Enquete-Kommission zur Stärkung des Wirtschafts- und Standortfaktors Tourismus im rheinland-pfälzischen Landtag ist für die beiden Landesverbände der Zeitpunkt gekommen, die übereinstimmenden Herausforderungen konkreter zu formulieren. Die Thesen bilden die Grundlage für gemeinsame Forderungen gegenüber der Politik und den Branchenverbänden, die für den Tourismus eine Rolle spielen. 

Kategorie: Pressedienst

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