13.03.2019

Die 15 Bad Emser Heilquellen

Die heilsame Wirkung des Quellwassers – innerlich, äußerlich und in Tablettenform

(rpt) Insgesamt 15 Quellen bilden den Heilquellensattel, auf dem der Kurort Bad Ems liegt. Die Kurgäste können das frische Quellwasser, zum Beispiel in der Brunnenhalle im barocken Badeschloss, verkosten. Das Schloss diente einst Kaiser Wilhelm I als Ferien-Residenz. In der Emser Therme lädt das Thermalwasser, bestehend aus über 30 Mineralstoffen und Spurenelementen, zum heilsamen Baden ein. 

Durch die unterschiedliche Zusammensetzung schmeckt jedes Quellwasser anders, so wie auch jede der Heilquellen anders aussieht: Drei klassische Brunnen findet man in der Brunnenhalle, an der Lahn ist ein kleiner Rundtempel gelegen, wieder eine Quelle befindet sich versteckt in einer Felsnische und der Robert-Kampe-Sprudel liegt nahe des Lahnufers am Kurhaus.

Der Robert-Kampe-Sprudel und die Emser Pastille

Mit 57 Grad Celsius gehört der Robert-Kampe-Sprudel zu den heißesten Quellen Deutschlands. Im Sommer sprudelt die Fontäne mit ihrem artesischen Wasser bis zu acht Meter hoch. Die Heilkraft gibt es auch - ohne das Wasser - in den Emser Pastillen, die seit knapp 150 Jahren bei vielfältigen Atemwegserkrankungen eingesetzt werden. Nach dem Verdampfen des Wassers bleiben pro Liter 3,5 Gramm Mineralsalze übrig. Sie werden gepresst und so zu den - nicht nur von Opernsängern geschätzten - Emser Pastillen verarbeitet. Der Robert-Kampe-Sprudel versorgt zudem die Emser Therme mit heilsamem Quellwasser.

Das Emser Kränchen

Die wohl berühmteste Quelle von Bad Ems, das Emser Kränchen, entspringt in der heutigen Brunnenhalle im Grand Hotel und ist zur Besichtigung und Verkostung frei zugänglich. Seit einiger Zeit gibt es, so wie ganz früher, das Emser Kränchen auch wieder abgefüllt zu kaufen. Dabei ist es, gefüllt in exklusive Glasflaschen, nicht nur ein einzigartiges Souvenir, sondern nebenbei auch noch gesund. Seine säurebindende Wirkung macht es bekömmlich und wohltuend. Der hohe Anteil an Hydrogencarbonat bestimmt den sehr kräftigen, würzigen Geschmack des Wassers.

Die Heilkräfte des Quellwassers

Die 15 Heilquellen von Bad Ems sind alkalisch-muriatische Säuerlinge, die - einzigartig für Deutschland – an dieser Stelle auch als 27 bis 57 Grad Celsius warme Thermen auftreten. Jede Quelle hat einen anderen Steckbrief, eine unterschiedliche Mineralienzusammensetzung. Daraus ergeben sich zahlreiche mögliche Anwendungsbereiche. So zum Beispiel bei Katarrhen der Luftwege, akuten und chronischen Erkrankungen der Bronchien, des Kehlkopfes sowie des Rachens, Magen- und Darmkatarrhen und einigen Stoffwechselkrankheiten. So bewährt sich das 42 Grad Celsius warme Heilwasser der Römerquelle besonders bei Verdauungsbeschwerden.

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Kategorie: Lahntal, Wellness & Gesundheit, Natur

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