25.04.2019

Zwischen Liebe und Revolution

Theaterstück hält Karl Marx in Trier lebendig

(rpt) Fast immer ausverkauft und zahlreiche Zusatztermine: Bereits in seinem Premierenjahr 2018 feierte „Marx! Love! Revolution!“, das Theaterstück zum Mitgehen des in Trier geborenen Autors Johannes Kram, große Erfolge. In diesem Jahr geht das Stück und damit die spannende Reise des jungen Karl Marx durch die Straßen Triers mit einem neuen Regisseur und neuen Schauspielern in die nächste Runde. Aber auch andere Marx-Führungen halten die Erinnerung an den berühmtesten Sohn der Stadt lebendig.

„Das soll ich sein?“ Der junge Karl ist sichtlich verblüfft. 17 Jahre alt ist er, Abiturient und noch völlig ohne Bart, dafür aber schon mit großen Plänen: Er will die Welt erfassen, begreifen und vor allem verändern. Auf seinem allerletzten Schulweg zum Trierer Gymnasium erzählt er den Zuschauern mit leuchtenden Augen von dem, was er nach seinem Abschluss vorhat. Immer in seinem Schatten steht sein eigenes bronzenes Denkmal. Im vergangenen Jahr wurde die überlebensgroße Statue auf dem Simeonstiftplatz enthüllt. Im Theaterstück nun wird sie durch einen Schauspieler mitinszeniert – sozusagen als historisches Über-Ich stets hinter ihm her gehend, stumm und stoisch.

Originalschauplätze von Marx‘ Leben

Es ist ein energiereiches, spannungsgeladenes Theaterstück, das den Zuschauer mitnimmt an die Originalschauplätze von Marx‘ Leben, quer durch die Trierer Innenstadt. Das Theaterstück zum Mitgehen findet von April bis Oktober 2019 jeden Samstag (außer am 29.Juni 2019: Altstadfest) um 14 Uhr statt. Erwachsene bezahlen für die rund anderthalbstündige Aufführung 15 Euro, Schüler, Studenten, Wehrdienstleistende und Schwerbehinderte ab 80 % einen ermäßigten Preis von 13 Euro. Zusätzlich können auch unter der Woche Sondervorstellungen für Gruppen gebucht werden. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie per Mail an erlebnisfuehrungen(at)trier-info.de oder unter der Telefonnummer 0651 97808 29.

Nachtwächtertour und die Weinberge der Familie Marx

Aber auch andere Beiträge bietet die ttm an. So hat beispielsweise Alf Keilen eine Nachtwächtertour ausgearbeitet, welche die Besucher ins Jahr 1850 mitnimmt. Zwei Jahre nach der gescheiterten Revolution von 1848 erinnert sich Jacobus Fischer sehnsüchtig an die gemeinsame Schulzeit seines Neffen, Fischers Maathes, mit Karl Marx – und an den Geist, der im Vormärz durch die Straßen Triers wehte. „Ich will den Besuchern ein Gefühl davon vermitteln, wie das Leben in Trier zur Mitte des 19. Jahrhunderts war“, erklärt Keilen die Motivation hinter seiner Führung. Der zweistündige Nachtwächterrundgang kann zu einem Preis von 150 Euro pro Gruppe gebucht werden.

Über das Leben und Wirken des berühmten Philosophen will auch Jens Baumeister informieren, doch ist seine Perspektive die des Weines. Schließlich besaß die Familie Marx im Ruwertal selbst Weinberge, und die Not der Moselwinzer war es auch, die Marx zur ersten Beschäftigung mit ökonomischen Fragen führte. Die amüsante Tour „Wie der Wein Karl Marx zum Kommunisten machte“ ist ebenso wie Keilens Nachtwächtertour als Gruppenführung buchbar, wird jedoch am 1. Juni auch im Rahmen des „Trier für Treverer“-Programms angeboten. Tickets kosten 25 Euro (inkl. einem Glas Sekt, einer Porz Viez und einem Glas Wein) und sind unter folgendem Link erhältlich: https://www.ticket-regional.de/stage_1006.php?eventtimeID=464803

Weitere Informationen: www.gastlandschaften.de/trier

Kategorie: Pressedienst, Mosel-Saar, Freizeittipp, Kultur

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