08.05.2019

Die Rosselhalden im Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Felsenmeere sind extreme Standorte für Flora und Fauna

(rpt) Alte Buchenwälder voll lebendigem Totholz, Felsen und Moore, Pflanzen wie Arnika, Narzissen und Orchideen sowie die Rosselhalden machen den Nationalpark Hunsrück-Hochwald einzigartig. Hinzu kommt in dem Urwald von morgen ein beeindruckendes Wechselspiel der Natur mit der keltisch-römischen Kulturgeschichte.

Die Rosselhalden: Natürliche Felsenmeere sind extreme Standorte
Sie sehen aus, als hätten Riesen dort einst mit Felsbrocken gespielt: Die Rosselhalden, wie die Blockschutthalden aus Quarzit im Nationalpark Hunsrück-Hochwald genannt werden, sind jedoch natürliche Felsbildungen. Sie entstanden durch Verwitterungsvorgänge wie Frostsprengung während der letzten Eiszeit. Die abgesprengten Gesteine sammelten sich in den geneigten Hanglagen. Die Rosselhalden sind extreme Standorte: Im Sommer tagsüber sehr heiß und trocken, nachts schnell auskühlend und im Winter klirrend kalt. Diese extremen Temperaturunterschiede und die geringe Bodenauflage sorgen für eine einmalige Flora und Fauna.

Wanderungen zu den Rosselhalden
Einen intensiven Eindruck von den Rosselhalden und deren Vegetation bekommen Wanderer, die sich auf die Traumschleife „Kirschweiler Festung“ oder die zwölfte Etappe des Saar-Hunsrücks-Steigs begeben.
Die rund neun Kilometer lange Traumschleife „Kirschweiler Festung“ verläuft über angelegte Pfade kreuz und quer durch die Rosselhalde am Ringskopf. Karpatenbirken, Sandbirken und Ebereschen prägen die Vegetation ebenso wie seltene Moose und Flechten. An sonnigen Tagen liegen Eidechsen und Schlingnattern auf den heißen Felsen. Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind erforderlich. Die Wege dürfen nicht verlassen werden, da die Rosselhalden unter Naturschutz stehen. Weitere Höhepunkte entlang der Traumschleife sind die Quarzitfelsen der Kirschweiler Festung, mehrere Aussichtspunkte und die ehemalige keltische Befestigungsanlage auf dem Ringskopf. Startpunkt ist der Parkplatz am Golfplatz in Kirschweiler.
Eine ausgedehnte Streckenwanderung stellt die knapp zwanzig Kilometer lange zwölfte Etappe des Saar-Hunsrücks-Steigs dar. Von der Wildenburg bei Kempfeld führt die Strecke vorbei am sogenannten Hexentanzplatz, quer durch die Rosselhalde Mörschieder Burr, über Herborn in die Edelsteinstadt Idar-Oberstein.

Rangerführungen zu bizarren Felsen und alten Wäldern
Eine Rangerführung mit dem Titel „Nationalpark zwischen alten Wäldern und bizarren Felsen“ wird jeden Sonntag um 14 Uhr angeboten. Gemeinsam geht es durch alte Buchenwälder zu den Quarzitrücken der Mörschieder Burr und den steilen Rosselhalden am Abhang zum Idarbach. Start ist am Rangertreffpunkt an der Wildenburg. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Info: Nationalpark Hunsrück-Hochwald, Brückener Straße 24, 55765 Birkenfeld, Tel.: +49 (0)6782/87800, poststelle(at)nlphh.de, www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.de

 

Kategorie: Hunsrück, Wandern, Natur, Freizeittipp

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