11.07.2019

24-Stunden-Rennen, MTB-Marathon und Tourenfahren

Die drei Hauptprogrammpunkte im Überblick

Rad am Ring ist ein Radsport-Event, das seit 2003 auf dem Nürburgring ausgetragen wird. Die Strecke führt sowohl durch die hochmoderne Formel-1-Arena als auch über die legendäre Nordschleife. Kernstück sind die 24-Stunden-Rennen auf dem verkehrsfreien, teilweise beleuchteten Rennkurs und mit Teamquartieren in der Boxengasse und entlang der Rennstrecke. Neben dem Ultra- und dem Langstrecken-Event bei Rad am Ring werden diverse Jedermann-Rennen, ein Zeitfahren, ein Mountainbike-Marathon und Tourenfahrten ohne Zeitnahme angeboten.

Die 24-Stunden-Rennen

Jedes Jahr ziehen die 24h-Rennen auf dem Nürburgring mehr Velo-Enthusiasten an, die die Rennstrecke in der Eifel einen ganzen Tag und eine ganze Nacht lang unter die Reifen nehmen möchten. Vielleicht, weil das 24h-Rennen, auf Asphalt und auch als Mountainbike-Version im Gelände, Radsport so pur, emotional und auch so erbarmungslos zeigt wie sonst kaum ein Wettkampf. Noch sind ein paar wenige Startplätze für Einzelstarter, für 2er-, 4er- und 8er-Teams zu haben. Wer sehr spontan entscheidet, kann sich noch vor Ort nachmelden.
 

MTB-Marathon: Mit Karl Platt ins Gelände

Ebenfalls wachsender Beliebtheit erfreut sich der MTB-Marathon, der 2019 in die dritte Runde geht. Nach einem Jahr rennplanungsbedingter Pause, kehrt der mehrfache Cape-Epic-Sieger und Deutsche MTB-Marathon-Meister Karl Platt zurück an den Ring. Beziehungsweise ins Gelände um die Rennstrecke herum. Drei Distanzen mit 25, 50 und 75 Kilometern stehen zur Wahl – und da es sich um einen Rundkurs handelt, der mehrfach durchfahren wird, kann sich jeder mit dem Profi messen. Egal, für welche Strecke man sich entscheidet. Oder man konzentriert sich auf sich selbst, den landschaftlich abwechslungsreichen Kurs und die gut 600 Höhenmeter, die es pro Runde zu bewältigen gibt.
 
Tourenfahren auf dem Ring: gratis cruisen mit dem E-Bike

Der Wettkampfgedanke ist zwar sehr präsent bei Rad am Ring – und das ist auch gut so. Dennoch möchte der Veranstalter auch für diejenigen die Faszination Nürburgring erlebbar machen, die weder Lust auf Zeitmessung noch auf monatelanges Training haben, um die anspruchsvolle Rennstrecke, unter anderem mit dem knackigen 17-Prozent-Anstieg Hohe Acht, zu bewältigen. So gibt es die Möglichkeit, am Veranstaltungssamstag von 9 bis 12:30 Uhr touristisch und am Sonntag von 7 bis 13 Uhr sportiv, und dank Sponsorings kostenlos, mit dem E-Bike über den Nürburgring zu touren. Wer selbst kein motorisiertes Velo besitzt, kann sich eines aus der neuen Rad-am-Ring-Mietradflotte ausleihen, die während des Events ihren temporären Standort in Box 33 bezieht. Zudem gibt es ein hochwertiges E-Mountainbike von Focus im Wert von knapp 4.000 Euro zu gewinnen. Dazu einfach bei einer der „Rad am Ring on Tour“-Stationen oder vor Ort am Nürburgring eine Teilnahmekarte ausfüllen und hoffen, dass Fortuna einem hold ist.

Umfangreiches Rahmenprogramm: Unterhaltung abseits des Sattels

Auch wer gar nicht oder nicht die ganze Zeit Rad fahren möchte, wird sich bei Rad am Ring nicht langweilen. Es gibt wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Pasta-Party, Trial-Show und -parcours zum Selbstfahren, Live-Musik, Experten-Interviews auf der Bühne in der Expo-Area, der Möglichkeit, sich von den Ausstellern die neuesten Rad(sport)-Trends zeigen zu lassen und diese teils gleich auszuprobieren und sich auf einer kleinen Ausstellung verschiedene E-Bike-Typen anzuschauen. Erstmals gibt es darüber hinaus die Option für Begleitpersonen, eine Runde im Streckenfahrzeug über den Ring zu düsen. Näher dran am Renngeschehen geht nicht. Und näher dran, Radsport in all seinen Facetten abzubilden, geht auch kaum. Vom 26. bis 28. Juli am Nürburgring vorbeizuschauen lohnt sich also. Egal welches Leistungsniveau, welcher Radtyp, ob aktiver oder passiver Radsportfan.

Kategorie: Rad am Ring, Freizeittipp, Radwandern

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