05.09.2019

Viel Wald, viel Holz

Auf den Spuren der Holzverarbeitung rund um Morbach

Reich an Wäldern und dementsprechend auch an Holz ist die Region rund um Morbach im Hunsrück. Mehr als 50 Prozent Waldfläche und viele holzverarbeitende Betriebe unterstreichen die seit Jahrhunderten große Bedeutung dieses Rohstoffes.

Die ansässigen Bildhauer und Kunstschreiner machten Morbach zwischen 1900 und 1970 bekannt für die Holzschnitzkunst und Holzbildhauerei. Viele Altäre, Kreuzwege oder Beichtstühle in der Region aber auch im Rheinland wurden in Morbach hergestellt oder restauriert. Weinlokale und Gaststätten wurden mit Holzeinrichtungen ausgestattet. Ein Zeugnis Morbacher Holzschnitzkunst ist zum Beispiel die bekannte Schneider-Wibbel-Uhr, die seit 1958 ein Wahrzeichen der Düsseldorfer Altstadt ist.

Das "Hunsrücker Holzmuseum"

Mit allen Sinnen erlebbar wird das Holz im "Hunsrücker Holzmuseum" in Morbach-Weiperath. Den Ausstellungsbereich betreten die Besucher durch den Längsschnitt einer 137 Jahre alten Fichte. Im Holzerfahrungsraum geht es dann ans Sehen, Fühlen, Hören, Riechen und sogar „Schmecken“. Anschaulich wird vermittelt, wie Holz gewonnen und verarbeitet wird. Die Holzernte, der Transport, die Sägeindustrie und Holzprodukte sowie Kunstwerke aus der Epoche der Morbacher Holzbildhauerkunst werden vorgestellt. Seit einigen Jahren ist auch ein hundert Jahre altes Horizontal-Sägegatter in einer eigens dafür errichteten Gatterhalle in Betrieb. Dort wird demonstriert und erklärt, wie Baumstämme zu Bohlen, Brettern und Balken zerlegt werden. Führungen können im Museum und in der Gatterhalle gebucht werden.

Neben der dauerhaften Ausstellung gibt es wechselnde Sonderthemen. Bis zum 1. Januar 2021 ist die Sonderausstellung “Räubertabak - Starker Tobak aus unserer Heimat” zu sehen.

Das Museumscafé befindet sich im ehemaligen Schulgebäude von 1844 und bietet an Wochenenden regionale Gerichte sowie Kaffee und Kuchen an. Auf Anfrage kann die kleine Gastronomie auch wochentags für Gruppen geöffnet werden.

Weitere Informationen unter www.gastlandschaften.de/hunsrück sowie unter www.hunsruecker-holzmuseum.de und www.hunsruecktouristik.de 

Kategorie: Hunsrück, Natur, Freizeittipp

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