08.10.2019

Vulkanausbrüche und Fledermäuse, Basalt und Bier

Die Lavakeller unter der Eifelstadt Mendig

(rpt) 200.000 Jahre ist es her, dass in der Eifel der Wingertsbergvulkan ausbrach und dafür sorgte, dass in seiner Umgebung in späteren Zeiten Basalt abgebaut werden konnte. Allerdings unterirdisch, denn vor 13.000 Jahren brach auch noch der Laacher-See-Vulkan aus und überlagerte die Fläche mit Löss und Bimstuffen. Die Menschen in der Region mussten daher im 18. Jahrhundert unter die Erde, um den Basalt abzubauen. Dabei entstanden die Lavakeller unter der Stadt Mendig.

In 32 Metern Tiefe spannt sich dort ein fast drei Quadratkilometer großes Netz aus unterirdischen Gängen, Stollen, Schächten und Kellern. Nach dem Ende des Bergbaus Mitte des 19. Jahrhunderts nutzten die zeitweilig 28 Mendiger Brauereien die Keller zum Lagern von Bier. Denn dort herrschten gleichbleibende 6 bis 9 Grad Celsius.

Heute steigen Besucher 150 Stufen hinab, um in diese Lavakeller zu gelangen. Wer keine Treppen steigen kann, benutzt den Fahrstuhl. Bei einer Führung sehen die Teilnehmer die dort lebenden Fledermäuse und erfahren viel Wissenswertes über die Geschichte.

Denn die Landschaft der Eifel hat sich über Jahrmillionen gebildet. Das einstige Nordmeer bedeckte die Region, Flussmaterialien lagerten sich ab und Passatwinde brachten den Sand. Das Land war in Bewegung, es hob und senkte sich, Vulkane spuckten ihre heiße Asche hinaus, Lavaströme flossen hinab. Die Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft tobten.

Infos unter https://www.gastlandschaften.de/urlaubsregionen/eifel/infosystem-eifel/infrastruktur/Lavakeller_Mendig/deskline-details.html sowie unter www.eifel.info/a-lavakeller 

Weitere Informationen online unter www.gastlandschaften.de/eifel sowie unter www.eifel.info

Kategorie: Eifel, Pressedienst, Familie, Freizeittipp

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