28.02.2020

Wo die Eifel auf den Teller kommt

Das Gasthaus Herrig in Meckel macht Appetit auf Heimat&mehr

Eine Trilogie vom Eifel Premium Schinken mit dreierlei Dips oder das Carpaccio vom Eifel Rinderfilet mit gehobeltem alten Eifel Gouda – so können sie aussehen, die EIFELinos, die als die Eifeler Antwort auf spanische Tapas gelten. Serviert werden sie im Gasthaus Herrig in Meckel, wo der Chef Thomas Herrig ganz auf Produkte aus der Region setzt, die in diesem Vorspann bereits fünf Mal erwähnt wurde – der Eifel.

Thomas Herrig ist ein erklärter Verfechter heimischer Produkte und gehörte zu denjenigen,  die sich von Beginn an für die Regionalmarke Eifel engagierten. Das mag auch etwas mit seiner Lebensgeschichte zu tun haben. Schließlich wuchs der Gastronom im elterlichen Betrieb auf, der neben dem Gasthaus auch Landwirtschaft betrieb.

„Ich wollte“, erzählt Thomas Herrig, „viel lieber Bauer werden.“ Doch der Niedergang kleiner landwirtschaftlicher Betriebe und der Wille seines Vaters ließen den Wunsch nicht Wirklichkeit werden. Mit dem Ratschlag „Du musst dir ein zweites Standbein zulegen“ ermunterte er Thomas Herrig dazu, eine Kochlehre zu beginnen, die dann auch erfolgreich bestanden wurde.

Erfahrung in den Alpen

In den Wintermonaten zog es Thomas Herrig dabei immer wieder in die Alpen, wo er im Engadin oder Grindelwald während der Skisaison in namhaften Hotels und Restaurants arbeitete und viel Erfahrung sammelte. Schließlich lernte er seine Frau kennen und es zog ihn zurück in die Heimat, wo er dann das seit über 140 Jahren in Familienbesitz befindliche Gasthaus Herrig übernahm.

Schnell wurde Thomas Herrig klar, dass er mit der „Weertschaft“ neue Wege gehen musste, wollte er mit dem Gasthaus in dem 400-Seelen-Dorf  Meckel seinen Lebensunterhalt verdienen.

„In Orten wie Monschau oder Bad Münstereifel, die ein großes Aufkommen an Touristen haben, kann ein Gastronom von der Laufkundschaft leben“, sagt Thomas Herrig. Wer jedoch ein Gasthaus in einem kleinen Dorf unterhalte, der müsse mit Qualität und Ambiente überzeugen, um Menschen dazu zu bringen, ins Auto zu steigen, um einen schönen Abend zu verleben.

Als Betrieb der Marke EIFEL zertifiziert

Im Bestreben, dieses Ziel zu erreichen, setzte Thomas Herrig bereits früh auf Produkte aus der Eifel und ist seit 2005 als Betrieb der Marke EIFEL zertifiziert. Der Anteil regionaler Produkte am Wareneinsatz liegt im Gasthaus bei rund 70 Prozent. „Alles“, so der Gastronom, „kann man nicht mit Eifel-Produkten abdecken. So müsste etwa das Eifeler Olivenöl noch erfunden werden und auch der Spargel kommt zwar aus deutschen Landen, wird aber leider nicht in der Eifel angebaut.“ Sein Ziel ist es, den Gästen eine Küche anzubieten, die in ester Linie frische und saisonale Zutaten aus der Eifel zu leckeren Gerichten verarbeitet.

Und der Gastronom unternimmt einiges, um Lebensmittel aus der Eifel populär zu machen – etwa mit besonderen Happenings, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Dazu zählt auch das Curywurst-Tasting, bei dem Würste lokaler Anbieter mit leckeren Soßen im Beisein der Erzeuger kredenzt werden. Die Liste ließe sich mit Gourmetabenden, bei denen die jeweiligen Produzenten anwesend sind, Bierseminaren mit einem Braumeister, Weinverkostungen mit wechselnden Winzern oder kulinarischen Wanderungen beliebig lang fortsetzen.

Blick in die Küche

Der Blick in die Küche ist bei Thomas Herrig durchaus gewünscht, er sorgt sogar selbst dafür. Über Facebook postet er, wie der Teig für Reibekuchen hergestellt, leckere Haxen verarbeitet oder Eifeler Geflügel zu schmackhaftem Hähnchen wird.

Bei allen Aktivitäten ist Thomas Herrig weit davon entfernt, „abzuheben“. Die Verwurzelung in der Eifel ist ihm sehr wichtig. Das gelte für die familienfreundliche Preisgestaltung seiner Speisekarte - „Jeder Familie muss es möglich sein, mindestens einmal im Monat im Gasthaus Herrig lecker zu essen. Dazu tragen auch unsere Kindergerichte zum Preis von fünf Euro bei!“ - ebenso wie die konsequente Besetzung der Theke. „Es kann nicht sein, dass der Gast, der gerne einmal ein Bier an der Theke trinken möchte, einfach so nebenbei mitläuft. Auch um ihn wird sich gekümmert“, so das Credo des Gastronom. Manchmal helfen ihm die Leute an der Theke sogar dabei, die Suppe, die gerade auf dem Herd brodelt, abzuschmecken.

Enger Kontakt zu Vereinen

Zu dieser Heimatverbundenheit passt, dass Thomas Herrig engen Kontakt zu heimischen Vereinen, Künstlern und Gruppen pflegt, die er nach Kräften unterstützt. So ist die „Feuerwehrwanderung“ in Meckel ein Renner. Auf freiem Feld sorgt der Koch dabei für die Verköstigung der Teilnehmer, die sich zu dieser Wanderung angemeldet haben.

An Kirmesmontag wird jedes Mal ein EIFEL Premium Schinken aufgeschnitten, den jedes Jahr ein anderer Gast stiftet.
Die Warteliste für die Ehre, diesen Schinken präsentieren zu können, ist ellenlang. Riesigen Erfolg haben auch alljährlich die Konzerte des Meckeler Chores  „Cäcilias Töchter & JuSigs“, die jedes Mal mehr als 400 Besucher anziehen. Sie finden, ebenso wie Lesungen oder Kabarettveranstaltungen im ganzen Stolz des Gastronomen statt. Gemeint ist das „Gartenhaus“, ein atemberaubender Raum mit großen Glasflächen, die den Blick in den Garten schweifen lassen. Dort lässt Thomas Herrig auch seine Bankettveranstaltungen stattfinden, auf die er sich spezialisiert hat.

Europa-Miniköche

Besonders am Herzen liegen Thomas Herrig die Europa-Miniköche. Dabei handelt es sich um Jugendliche und Kinder, denen er als Mentor nicht nur beibringt, wie man Essen zubereitet, sondern er vermittelt auch, woher die Produkte kommen und wie sie entstehen.

„Wer einmal bei den Miniköchen mitgemacht hat, der akzeptiert zuhause kein Kartoffelpürree aus der Tüte mehr, weil er genau weiß, wie gut das Selbstgemachte schmeckt“, bringt Thomas Herrig lachend sein Motivation auf den Punkt – Kinder wieder mit regionaler Küche in Kontakt zu bringen. Und so ganz nebenbei lernen die Kinder bei den Miniköchen die Welt kennen – etwa bei ihren Auftritten in der Villa Hammerschmidt oder der Grünen Woche in Berlin.

Kurzum: Thomas Herrig ist ein Gastronom, der aus einer altehrwürdigen Dorfkneipe ein Wohlfühlrestaurant gemacht hat, indem er ganz bewusst auf die Stärken seiner Eifel und deren Produkte setzt. Er setzt auf das Steak vom Eifeler Weideochsen, verzichtet auf den Import aus Argentinien und hat Erfolg damit. Die rund 20.000 Gäste, die jährlich in den 400-Seelen-Dorf Meckel pilgern, um dort zu speisen, sind dafür der ideale Gradmesser. Guten Appetit!

Das Gasthaus Herrig
200 Sitzplätze in fünf Räumen. 140 Personen im Gartenhaus, 25 Sitzplätze im Gastraum, 30 Sitzplätze in der Guten Stube, 25 Sitzplätze im Frühstücksraum. Terrasse mit 20 Sitzplätzen und  eine großzügige Gartenanlage. Das Haus verfügt sieben Doppelzimmer mit Du/WC und Farbfernseher. Geöffnet täglich ab 16 Uhr, sonntags ab 11Uhr durchgehend. Warme Küche täglich ab 18 Uhr, sonn– und feiertags auch von 12-14 Uhr; dienstags Ruhetag

Hauptstraße 20, 54636 Meckel, Tel.: 06568/298, Fax: 06568/7886,  Email: gasthaus.herrig@t-online.de; Internet: www.gasthaus-herrig.de

Diese Pressemitteilung stammt vom Gasthaus Herrig.

Kategorie: ITB 2020, Regionale Produkte, Allgemeines 2020

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