18.03.2020

Dem Teufel sei Dank

Um den Trierer Domstein ranken sich diabolische Legenden

(rpt) Für die Erwachsenen ist er ein bevorzugtes Fotomotiv und für die Kinder eine beliebte Rutschbahn: der Domstein in Trier. Seine Geschichte ist alt. Im Jahr 1614 wurden zwei Teile einer einst zwölf Meter hohen und 65 Tonnen schweren Granitsäule unter dem Fußboden des Domes gefunden und vor das Portal gelegt. Dort ruhen sie bis heute und Generationen von Kindern haben die Oberfläche des Granitriesen beim Rutschen spiegelglatt geschliffen.

Monolithen aus dem Felsenmeer

Die Legende um den Trierer Domstein erzählt, dass die Bauleute des Domes im 4. Jahrhundert unerwarteten Besuch vom Teufel bekamen. Verkleidet als unbescholtener Bürger fragte er den Vorarbeiter, was auf der riesigen Baustelle denn entstehen solle. Dieser aber erkannte den Teufel und prahlte, man wolle hier das größte Wirtshaus der Welt erbauen, damit die Trierer ordentlich ihren Lastern nachgehen könnten. Es sei nur schwierig, die vier Monolithen – jeder zwölf Meter hoch – aus dem weit entfernten Odenwälder Felsenmeer an die Mosel schaffen und im Innern des Hauses aufzustellen.

Da half der Teufel gern, brachte die Säulen herbei und stellte sie sogar an Ort und Stelle auf. Doch bei näherem Hinsehen fiel ihm auf, dass er getäuscht worden war. Er griff nach einer Säule und schleuderte sie wütend auf den Dom, den er aber verfehlte. Um den Teufel allzeit an seine Schmach zu erinnern, legten die Bauleute die zerbrochene Säule vor den Eingang zum Dom.

Erlebnisführungen "Der Teufel in Trier"

Doch ab und zu stattet der Höllenfürst Trier einen Besuch ab. Erleben kann man das von Mai bis Oktober in der spannenden Erlebnisführung „Der Teufel in Trier“, bei der ein Schauspieler die Besucher ins mystische Mittelalter entführt. Mit Tricks und Verführungskünsten will der Teufel die Stadt immer noch in seine Gewalt bringen. Doch ein Mönch stellt sich ihm in den Weg. Ihm folgen die Zuschauer vom mittelalterlichen Frankenturm quer durch die Trierer Innenstadt bis zum Dom und erfahren dabei eine Menge über Glaube und Aberglaube, Hexenzauber und Bischofsmorde, Mythen und sagenhafte Legenden.

Weitere Informationen unter www.gastlandschaften.de/mosel sowie unter https://www.gastlandschaften.de/infosystem/infosystem/Erlebnisfuehrung-Der-Teufel-in-Trier_Trier-St/infosystem.html

Kategorie: Pressedienst, Allgemeines 2020, Kultur, Mosel-Saar

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