01.04.2020

Ein Ort der Stille im Westerwald

Die Abtei Marienstatt blickt auf eine lange Tradition zurück

(rpt) Eins sein mit der Natur, die Stille genießen und selbst zur Ruhe kommen: Das Kloster Marienstatt bei Hachenburg ist der richtige Ort dafür. Vor über 800 Jahren gegründet, ist die Zisterzienserabtei das geistliche und kulturelle Zentrum des Westerwalds. Eine imposante Anlage, zu der neben einem Barockgarten auch eine bedeutende frühgotischen Kirche gehört, die zugleich den ältesten Teil der Abtei bildet. 

Seit dem 13. Jahrhundert leben und arbeiten im Kloster Zisterziensermönche. Als Tochterkloster von Heisterbach im Siebengebirge sieht sich das Kloster Marienstatt über Himmerod in der Eifel und Clairvaux im französischen Bistum Troyes in der direkten Nachfolge des Gründungsklosters der Zisterzienser, der Abtei Cîteaux in Burgund. Zurzeit leben in der Abtei 16 Mönche in Gemeinschaft nach den Regeln des heiligen Benedikts im ständigen Wechsel zwischen Gebet und Arbeit.
Die Marienstatter Tafeln von 1324, die im Rheinischen Landesmuseum in Köln aufbewahrt werden, berichten vom Traum eines Abts: Abt Hermann aus dem Kloster Heisterbach soll von der Gottesmutter Maria einen Wink erhalten haben. Um einen besseren Platz für ein neues Kloster zu finden, sollte er mitten im Winter nach einem blühenden Weißdornstrauch suchen. Ein Weißdornstrauch vor dem Kloster erinnert an diesen Traum, der 1220 den Grundstein für das Kloster legte. Ein Zweig des Strauches ist auch im Wappen des Klosters zu sehen.

Das Klostertal liegt in einer besonderen Landschaft: im Tal der Großen Nister, das wiederum ein Teil des Naturschutzgebiets Kroppacher Schweiz ist. Ein Netz von Wander- und Radwegen durchzieht das an manchen Stellen fast alpine Gelände.

Radtour durch das Tal der Nister

Auch der 70 Kilometer lange Nister-Radweg gehört dazu. Er begleitet den Fluss von seiner Quelle bei der Fuchskaute, mit 657 Metern der höchste Punkt des Westerwaldes, bis zur Mündung in die Sieg bei Wissen. Eine anspruchsvolle, aber auch besonders ansprechende Tour, denn die Radler können unterwegs viel Schönes entdecken.

Am Wegesrand liegen der Zusammenfluss der Kleinen und der Großen Nister, das mittelalterliche Städtchen Hachenburg und die Kneipp-Kurstadt Bad Marienberg, wo man sich auf besonders gesunde Weise die Füße vertreten kann. Auch das Kloster Marienstatt liegt mit seiner Gartenanlage unmittelbar am Radweg.  

Weitere Informationen unter www.gastlandschaften.de/westerwald und www.abtei-marienstatt.de 

Aktueller Hinweis: Zwischen Nisterstein und Langenbach wird bis August 2020 die Nisterbrück erneuert, an dieser Stelle ist der Weg daher gesperrt, eine Umleitung ist ausgeschildert.

Details zum Nister-Radweg gibt es online im Tourenplaner Rheinland-Pfalz unter https://www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/tour/themenroute/nister-radweg/3417903/

Kategorie: Pressedienst, Westerwald, Radwandern, Kultur, Allgemeines 2020

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