22.04.2020

Vom Kriegsdenkmal zum Friedensmahnmal

Die Brücke von Remagen und das Ende des Zweiten Weltkriegs

(rpt) Anfang 1945, kurz vor Kriegsende, hatte Hitler den Befehl gegeben, sämtliche strategisch wichtigen Brücken zu zerstören. Das galt auch für die Brücke von Remagen am Rhein. Doch die Sprengung misslang und so konnten hier, unweit von Bonn und der Ahrmündung, am 7. März 1945 die ersten amerikanischen Truppen den Fluss überqueren. Ein Durchbruch, der die Niederlage der Deutschen beschleunigen sollte, nun standen die Alliierten auch auf der Ostseite des Rheins.

Eroberung als "Wunder von Remagen"

Jedoch hatte die missglückte Sprengung die Brücke nachhaltig beschädigt und sie stürzte am 17. März 1945 schließlich doch ein. Obwohl dies ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Bauwerks war, hat die Brücke auch für den entscheidenden Durchbruch auf dem Weg zum Sieg der Alliierten gesorgt. Die Eroberung ging als „Wunder von Remagen“ in die Geschichte ein und auch heute noch gedenkt die Stadt der Eroberung – dieses Jahr im März mit einer besonderen Gedenkfeier zum 75. Jahrestag. Die Brücke wird heute als Mahnmal betrachtet, den Frieden nicht als selbstverständlich anzusehen. 

Wiederaufgebaut wurde die zerstörte Brücke von Remagen übrigens nie. Lediglich die Brückenpfeiler blieben erhalten, der Rest der einstmals 325 Meter langen und knapp 30 Meter hohen Brücke ist abgetragen worden. Aber in dem Pfeiler auf der Remagener Seite wurde 1980 ein Friedensmuseum errichtet, das an die damaligen Geschehnisse erinnert. Zurzeit ist die Ausstellung in die Remagener Rheinhalle verlegt – auch hier ist ein Besuch aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen derzeit nicht möglich.

Dass die Erinnerung an die Brücke wach blieb, ist auch einem Hollywood-Film aus dem Jahre 1969 zu verdanken, dessen Titel schlicht lautete: „Die Brücke von Remagen“ (Original: The Bridge at Remagen).

Weitere Informationen unter www.gastlandschaften.de/romantischer-rhein 


Kategorie: Allgemeines 2020, Romantischer Rhein , Kultur

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