14.10.2020

Weinort mit vergessenem Gewölbe

Oppenheim am Rhein, seine Kirchen und seine Keller

(rpt) Eines Tages versank in Oppenheim am Rhein plötzlich ein Polizeiauto in der Erde. Schuld war ein vergessenes Kellerlabyrinth, das die komplette Stadt unterhöhlt. Nun hatte man es wiederentdeckt, nachdem es jahrhundertelang in Vergessenheit geraten war. Seit jenem Vorfall im Jahre 1986 wurde die Unterwelt Oppenheims erforscht, gesichert und zu einem Anziehungspunkt für Touristen.

Mit dem Nachbar um die Wette gebuddelt

Bei Führungen kann man erfahren, was es mit den Kellergewölben auf sich hat. Angelegt wurden sie, um zusätzlichen Lagerraum für die Kaufleute der aufstrebenden Handelsstadt zu schaffen. Sie buddelten um die Wette, weil demjenigen der Keller gehörte, der zuerst zu graben begann. Pech für den Nachbarn also, wenn er zu spät damit begonnen hatte.

Oppenheim hat freilich auch über der Erde eine ganze Menge zu bieten. Die Gassen der verwinkelten Altstadt sind malerisch, seine Kirchen schlicht majestätisch. Vor allem die gotische Katharinenkirche überragt die Stadt, eines der bedeutendsten Sakralbauwerke der Zeit. Die Sandsteinfassade der Kirche ist ebenso imposant wie ihre Glasfenster.

Wandern auf dem RheinTerrassenWeg

Kein Wunder, dass Martin Luther sich hier wohlgefühlt hat. Auf seiner letzten Station vor dem Reichstag in Worms, wo er jene berühmten Worte gesprochen haben soll („Hier stehe ich und kann nicht anders“), übernachtete er in Oppenheim. Vermutlich hat er sich dort auch ein bisschen Mut angetrunken und das eine oder andere Glas Wein bestellt.

Der Weinbau gehört bis heute zu der 7000 Einwohner großen Stadt. Die Lagen Krötenbrunnen, Sackträger und Herrenberg genießen unter Kennern einen ausgezeichneten Ruf. Der RheinTerrassenWeg führt mitten durch die Reben und eröffnet einen herrlichen Blick auf die Silhouette der Stadt. Auch von der Burgruine Landskron hat man prächtige Aussichten.

Wer lieber im Tal bleibt, kann auf dem Rheinradweg gemütlich und ganz flach die Ufer- und Hügellandschaft genießen.

Kategorie: Rheinhessen, Allgemeines 2020, Kultur, Wandern

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