Die längste Hängeseilbrücke Deutschlands

Abenteuer und Adrenalin auf der Geierlay

(rpt) Man spürt es direkt im Blut, das Adrenalin, wenn man sie das erste Mal sichtet: die längste Hängeseilbrücke Deutschlands. Mitten im Hunsrück schwebt die Hängeseilbrücke Geierlay hundert Meter über dem tiefen, dicht bewaldeten Bachtal zwischen den Ortschaften Mörsdorf und Sosberg. Sie hat mit einer Länge von 360 Metern ein beeindruckendes Ausmaß. Nach dem Vorbild nepalesischer Hängeseilbrücken ist sie eine eindrucksvolle Attraktion für Schwindelfreie und Abenteurer. Etwas mutig muss man schon sein, wenn man sie komplett bezwingen möchte. Die Aussichten und das Gefühl danach, wenn man es geschafft hat, sind unbeschreiblich.

Nach dem Baubeginn am 26. Mai 2015 konnte die längste Fußgänger-Hängeseilbrücke Deutschlands nach nur 130 Tagen Bauzeit am 3. Oktober 2015 eröffnet werden. Ihren Namen „Geierlay“ erhielt sie in einem offenen Bürgerwettbewerb. Geierslay ist der Name eines alten Flurstücks, über welches die Brücke u.a. auch führt.

Die Brücke, die an vier 40 mm starken Tragseilen hängt, ist mit einem 6 cm dicken Belag aus heimischer Douglasie gedeckt und wurde von dem erfahrenen schweizerischen Spezialunternehmen CrestaGeo realisiert. Die Planung des Brückenbauwerks lag in den Händen des Ingenieurs Hans Pfaffen, der bereits einige solcher Bauwerke in den Schweizer Alpen umgesetzt hat, jedoch keines in dieser Größe.

Im Ort Mörsdorf wurde ein Besucherzentrum errichtet, welches neben einem Infoterminal auch eine Gastronomie beherbergt.

Die Brücke ist an die Etappen 19 (Blankenrath-Mittelstrimmig-Mörsdorf) und 20 (Mörsdorf - Kastellaun) des Premium-Fernwanderwegs Saar-Hunsrück-Steigs angebunden, den 410 Kilometer langen Premium-Fernwanderweg zwischen Perl/ Mosel, Trier und Boppard/ Rhein.

Fragen & Antworten zur Hängeseilbrücke Geierlay

F: Kostet die Brücke Eintritt? Wie teuer wird der Besuch?
A: Nein, die Brücke ist für jedermann frei und kostenlos zugänglich. Allerdings erhebt die Gemeinde Mörsdorf eine Parkgebühr.
Details zu den Parkgebühren:
Es sind ausschließlich die ausgeschilderten Parkplätze zu nutzen (Besucherzentrum, Sportplatz, Gewerbegebiet, bei Bedarf Friedhof, Wanderparkplatz). In den Dorfstraßen sind Zufahrt und Parkplätze ausschließlich den Anwohnern vorbehalten (mit Parkausweis).
Mit den Einnahmen aus den Parkgebühren werden die laufenden Kosten bestritten, wie z.B. regelmäßige sicherheitstechnische Überprüfungen, der Unterhalt der Anlagen rund um die Attraktion, wie z.B. der Toilettenanlagen, die Säuberung der Zuwegungen usw.
Gebührenpflichtige Parkzeit: 7:00 – 21:00 Uhr (nachts frei)
Mindestens 2 Stunden für 2 €, 4 Stunden für 4 € usw.

F: Ist die Brücke immer geöffnet/ zugänglich?
A: Grundsätzlich ja. Das Betreten der Brücke geschieht auf eigene Gefahr. Bei extremen Wetterverhältnissen (z.B. Orkan, starkes Gewitter) kann es sein, dass die Brücke kurzfristig und temporär gesperrt wird.

F: Kann man mit dem Auto bis zur Brücke fahren?
A: Nein. Zur Brücke selbst kommt man nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Am Besucherzentrum und am Sportplatz in Mörsdorf stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

F: Wo kann ich parken und was kostet das?
A: Parkplätze sind in Mörsdorf am Besucherzentrum und am Sportplatz vorhanden, das Parkleitsystem im Ort sollte beachtet werden. Auf den Parkplätzen wird eine Parkgebühr erhoben. Das Parken direkt in der Ortslage ist den Mörsdorfer Anwohnern vorbehalten.
Von Sosberg sind es ebenfalls nur rund 1,9 km Fußweg bis zur Brücke. Dort stehen kostenlose Parkplätze am Dorfgemeinschaftshaus bereit.

F: Wie weit ist die Brücke vom Besucherzentrum entfernt?
A: Die Brücke erreicht man über einen 1,2 km langen Fußweg. Bis auf ein etwa 300 Meter langes, geschottertes Teilstück ist dieser asphaltiert. Immer dem Schild „Geierlay“ folgen.

F: Gibt es Toiletten an der Brücke/ auf den Rundwegen?
A: Nein. Toiletten findet man nur im Besucherzentrum. Das Angebot sollte genutzt werden, bevor man sich auf den Weg zur Brücke macht oder auf eine Rundwanderung begibt.

F: Wo bekomme ich Informationsmaterial (z.B. Flyer, Wanderkarten)?
A: Im Besucherzentrum steht neben einem digitalen Infoterminal eine Vielzahl an Informationen in gedruckter Form zur Verfügung. Auf dem Parkplatz am Besucherzentrum ist darüber hinaus ein Infopoint (Glaskasten) eingerichtet, der personell auch besetzt ist. Auskunft erteilt hier die Tourist-Information Kastellaun.

F: Wie lang, breit und hoch ist die Brücke?
A: 360m lang, 100m über dem Erdboden. Der Holzbelag der Brücke ist im unteren Bereich 85cm breit, im oberen Bereich rund 140cm.

F: Wackelt die Brücke, wenn man sie überquert?
A: Kaum. Die Windabspannseile sorgen für eine stabile Lage der Brücke. Laut statischer Berechnung hält sie Windgeschwindigkeiten von über 200km/h stand.

F: Wie viele Personen können die Brücke gleichzeitig betreten?
A: Die Brücke trägt ein Gewicht von rund 50 Tonnen, das entspricht etwa 600 Personen mit einem Durchschnittsgewicht von 80 kg.

F: Kann man als Radfahrer über die Brücke?
A: Ja, allerdings muss das Fahrrad über die Brücke geschoben werden.

F: Kann man mit dem Kinderwagen über die Brücke?
A: Die Breite des Fußweges beträgt 85 cm. Kinderwagen sollten demnach ein ganzes Stück schmaler sein (z.B. kleinerer Buggy), damit auch entgegenkommende Fußgänger die Brücke passieren können.

F: Dürfen Hunde über die Brücke?
A: Ja, wenn sie sich trauen. Hunde sollten allerdings an der Leine geführt werden.

F: Wie werden die Besucher gezählt?
A: An der Brücke, am Sosberger Brückenkopf steht eine Webcam, die jede Minute ein neues Bild auf die Website schickt. In dieser Kamera ist ein Zählwerk integriert, das die Besucher zählt und die Zahl täglich auf der Seite der Webcam aktualisiert.

F: Wie lange wurde an der Brücke gebaut?
A: Die Brücke wurde von März bis Oktober 2015 errichtet. Die Bauzeit betrug rund 6 Monate.

F: Was hat die Brücke gekostet?
A: Rund 1,2 Millionen Euro. Rund 700.000 Euro davon stammen aus Förderungen des Landes Rheinland-Pfalz und dem Europäischen Förderprogramm LEADER. Rund 100.000 Euro stammen von den umliegenden Gemeinden und der Verbandsgemeinde Kastellaun. Die restlichen Kosten trägt die Ortsgemeinde Mörsdorf.

Weitere Informationen:
Hängeseilbrücke Geierlay, www.haengeseilbruecke.de oder www.geierlay.de

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Kategorie: Hunsrück, Basistexte

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